Eine inklusive Weltreise

Der HEP-Oberkurs hatte seine Gäste zur Safari in Südafrika, zu Tanz und Sportangeboten in Brasilien, ins Künstleratelier in Frankreich und zum Fotoshooting (auf dem Bild zu sehen sind Sozialassistent*innen) eingeladen. Da winkt die kleine Kinderhand zur Verabschiedung. Doch der Aufbruch wird unversehens unterbrochen, um doch noch einmal über das flauschige Fell zu streicheln. Erneutes Winken – erneutes Zögern, um dem Löwen ein letztes Mal die Tatzen zu schütteln. Der kleine Junge kann sich kaum losreißen von dem Kuscheltier. Die „Safari“ in Südafrika hat ihn in ihren Bann gezogen. Sie ist eine von drei Stationen der „Weltreise“, zu der der Heilerziehungsoberkurs (HEP) am Theresia-Gerhardinger-Berufskolleg (TGB) die Klient*innen seiner Kooperationspartner eingeladen hat. In ihrer Projektwoche begleiteten die angehenden Heilerziehungspfleger*innen ihre Gäste durch Frankreich, Südafrika und Brasilien und lebten dabei Inklusion pur. Unter den „Weltreisenden“ tummelten sich alle Zielgruppen aus der Heilerziehungspflege: vom Kitakind über Klient*innen aus Wohn- und Werkstätten bis hin zu Senior*innen – sowohl Menschen mit als auch ohne Behinderung.

Delbrücker Jugendliche im Fokus

Das Westenholz-Team stand den Besucher*innen am Messestand des Kolping-Sozial-Berufskollegs Delbrück auf der Delbrücker Ausbildungsmesse für alle Fragen zur Verfügung. Über einen stetigen Besucherstrom freute sich das Team des Kolping-Sozial-Berufskollegs Delbrück auf der Ausbildungsmesse in der Stadthalle Delbrück. Die passende Gelegenheit, in der näheren Umgebung eine Visitenkarte für das Berufskolleg in Westenholz abzugeben. Denn während die jüngste und kleinste Schule im Kolping Schulwerk vielen in Paderborn ein Begriff ist, ist sie bei den Delbrücker*innen noch nicht so präsent. Daher freute sich das Messeteam, den berufswahlsuchenden Jugendlichen die Standortvorteile der Schule vorzustellen.

Prävention sexualisierter Gewalt

Silvia Müller bietet Hilfe und Unterstützung bei Fragen oder Anliegen zur Prävention von sexualisierter Gewalt für alle Mitarbeitenden des Kolping Schulwerks und der Kagus, Alexa Urban für die Mitarbeitenden der Kolping Kita. Silvia Müller, Assistentin der Geschäftsführung im Kolping Schulwerk, ist die Ansprechpartnerin für das Kolping Schulwerk und die Kagus, wenn es um Fragen der Prävention sexualisierter Gewalt geht. Für die Kolping Kita übernimmt Alexa Urban diesen Part. In einer Fortbildung haben sie sich auf diese Aufgabe vorbereiten lassen. In der Kolping-Gruppe Paderborn hatte es eine Neuorganisation geben. Vor ihrem Ruhestand war Reinlinde Steinhofer als Präventionsfachkraft der Kolping-Bildungswerke Ansprechpartnerin für alle gewesen. Seit ihrem Ausscheiden hat jede Gesellschaft für sich eine*n Ansprechpartner*in beauftragt.

Freiwillige bringen die Vielfalt der Welt in die Kitas

Die beiden internationalen Freiwilligen Nayely Castillo Frías (links) und Anarelys Magdalena Abreu Núñez erleben ein Jahr lang den Kindergartenalltag in unseren Kitas in Bad Lippspringe und Nordborchen und lernen unsere Kultur kennen. Bundesfreiwillige in Kitas – kein seltenes Bild. In unseren Kolping-Kindertageseinrichtungen in Bad Lippspringe und Nordborchen unterstützen Freiwillige aber nicht nur die Fachkräfte bei ihrer pädagogischen Arbeit. Sie begeistern die Kinder und Teams auch für die Vielfalt der Welt. Anarelys Abreu Núñez und Nayely Castillo Frías kommen aus der Dominikanischen Republik und leben und erleben den Kitaalltag ein Jahr lang in der Kindertageseinrichtung Bad Lippspringe beziehungsweise in der Adolph-Kolping Kindertageseinrichtung Borchen. Die beiden Süd-Nord-Freiwilligen aus unserem Kolping-Partnerland bereichern das Miteinander mit Inspirationen, neuen Perspektiven und Einblicken in ihre Traditionen und Bräuche.

Gerüstet für die OGS der Zukunft

Steffi Siewert blickt den künftigen Aufgaben in der OGS zuversichtlich entgegen. Mit der Weiterbildung „Fachwirt Erziehungswesen“ hat sie die Weichen für ihre neuen Herausforderungen gestellt. Der Offene Ganztag (OGS) steuert auf neue Herausforderungen zu und mit ihm Steffi Siewert, Leiterin der OGS in Peckelsheim und Willebadessen. Sie und ihr Team werden sich mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in NRWs Grundschulen ab 2026 vergrößern müssen – räumlich und personell. Und die Vision ist, perspektivisch weitere Standorte in die Kolping-OGS-Familie zu integrieren. Für das, was die OGS in Zukunft bringen wird, hat sich Steffi Siewert gerüstet. Die Erzieherin hat mit dem „Fachwirt Erziehungswesen“ aufgesattelt, um für die komplexeren Organisations- und Verwaltungsaufgaben sattelfester zu werden. Seit März hat sie das Zertifikat in der Tasche. Die Weiterbildung beim Kolping-Bildungswerk Paderborn (Erwachsenenbildung) hat ihr einige Aha-Erlebnisse beschert, das Vertrauen in ihre Intuition untermauert und trotz der berufsbegleitenden Herausforderung auch sehr viel Spaß gemacht.

Neue Maßnahme genehmigt

Das Kolping-Sozial-Berufskolleg Delbrück kann in allen drei Ausbildungsgängen Umschüler*innen aufnehmen. Das Kolping-Sozial-Berufskolleg Delbrück kann interessierten Umschüler*innen eine Option mehr anbieten. Josef Grabbe, Qualitätsmanagementbeauftragter (QMB) beim Kolping Schulwerk, hat im Zertifizierungsprozess erfolgreich die Umschulung in der Sozialassistenz mit dem Schwerpunkt Heilerziehung für die Schule im Westenholz zertifizieren lassen. Bisher war das nicht möglich, weil zweijährige Ausbildungen von der AZAV-Zertifizierung ausgeschlossen waren. Neben dem neuen Bildungsgang im Reigen der Zertifizierungsurkunden gab es in diesem Zyklus eine weitere Besonderheit.