Winterliche Vielfalt für OGS-Kinder

Vielfältig war das Angebot, das die Erzieher*innen vom Kolping-Sozial-Berufskolleg Delbrück für ihren Vormittag in der OGS auf die Beine gestellt hatten. Geschafft, aber zufrieden – so lautete das Fazit der angehenden Erzieher*innen des Kolping-Sozial-Berufskollegs Delbrück. Ganz nah dran am „wahren“ Erzieherleben waren sie einen Vormittag lang in der OGS im Grundschulverbund Hagen-Westenholz. In der benachbarten OGS luden sie als neunköpfiges Team 65 Kinder ein: zu Winterspielen, zur Bewegung der Weihnachtswichtel und in die Schneeflockenwerkstatt. Am Teilstandort Sudhagen hießen acht Auszubildende 28 Kinder willkommen zu Traumgesichtern, ins Winterwunderland und in die Weihnachtswerkstatt. Das winterliche Vergnügen für die OGS-Kinder hatten die Kolping-Auszubildenden in ihrem Unterricht selbst geplant. Der Härtetest in der Praxis hat ihnen gezeigt, worauf es am meisten ankommt: Ruhe bewahren und auf Ungeplantes gelassen und lösungsorientiert reagieren.

Norika Creuzmann lobt Integrationsarbeit

Schulwerks-Geschäftsführerin Eva Klare-Kurtenbach (Zweite von rechts) und Schulleiterin Maren Meli (rechts) führten die Landtagsabgeordnete Norika Creuzmann (Zweite von links) und ihre persönliche Mitarbeiterin im Wahlkreisbüro Petra Tebbe im Berufskolleg herum. Das Engagement ist hier sehr zu spüren – mit diesem Eindruck verabschiedeten sich Norika Creuzmann und Petra Tebbe vom Kolping Berufskolleg Paderborn. Die Landtagsabgeordnete der Grünen nutzte die Aktion der „Tage der Freien Schulen“ NRW des VDP Verbands Deutscher Privatschulen NRW, um der Ersatzschule zusammen mit ihrer Mitarbeiterin aus ihrem Wahlkreisbüro einen Besuch abzustatten. Ziel der Aktion ist es, Politiker*innen des Landtags einen Zugang zu den Ersatzschulthemen zu eröffnen und ihre Sorgen und Hürden im Vergleich zum öffentlichen System publik zu machen. Im intensiven Gespräch mit der Schulleitung und der Schulwerk-Geschäftsführung bekamen die beiden politischen Gäste eindrückliche Einblicke in die Bildungsangebote, die pädagogische Arbeit und die Charakteristika der Schule. Unter anderem das Sprachenreichtum im Kollegium beeindruckte Norika Creuzmann. „Das ist ein richtiges Pfund.“

„Lass die Finger von dem Scheiß“

Die Nachwuchs-Hip-Hopper*innen vom BKP haben alle einen eigenen Part in dem Song, den sie unter Anleitung von Daniel Schneider von der Rapschool NRW professionell aufgenommen haben. „Bleib laut, bleib aggressiv“, ruft Daniel Schneider dem Schüler hinter dem Mikrophon zu. „Deine Stimme ist richtig gut“, lobt der Rapper und Produzent bereits nach der ersten Tonaufnahme. Aber: „Hände hoch, auf den Boden! Handschellen angeschoben“ – das muss deutlich lauter gerappt werden. Am Kolping-Berufskolleg Paderborn (BKP) hat sich ein Klassenraum in ein Tonstudio der Rapschool NRW verwandelt. Sechs Schüler und eine Schülerin aus den Ausbildungsvorbereitungsklassen nehmen ihren selbstgeschriebenen Song „Raus aus der Gasse“ auf. „Hip-Hop gegen Sucht“ heißt der Workshop im Rahmen der Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“. Die Schüler*innen können hier ihre Sicht vom Suchtmittelkonsum musikalisch ausdrücken – in ihrer eigenen Sprache und als Ausdruck ihrer Jugendkultur.

„Wir haben viel und können teilen“

Ann-Kristin Striewe (links) und Magdalena Schlüter, pädagogische Fachkräfte in der Kindertageseinrichtung Springbach Höfe, haben das Projekt organisiert und geleitet. „Erntedank“ und „St. Martin“ standen in der Kolping Kita Springbach Höfe in Paderborn in diesem Jahr unter einem besonderen Blickwinkel. Die beiden Feste sind prädestiniert, den Kindern eine Vorstellung von Dankbarkeit und Teilen zu vermitteln und die Bildungsbereiche „Religion und Ethik“ und „soziale und (inter)kulturelle Bildung“ mit Leben zu füllen.

In „Kolping“ steckt viel weihnachtliche Kreativität

Am Sonntag wird bereits das erste Licht an unseren Adventskränzen entzündet – in diesem Jahr zugleich der Startschuss für den Advent. Wir möchten die Wartezeit bis Weihnachten wieder mit einem digitalen Adventskalender verkürzen. Diesmal haben sich unsere Einrichtungen Gedanken gemacht, wie sie uns in Adventsstimmung bringen können. Unsere Kolleg*innen in den Schulen, Kitas, der OGS, auf dem Gutshof, in den Pflegefachschulen und in der Kita- sowie Schulwerkverwaltung haben dafür gesorgt, dass sich hinter jedem Türchen ein besonderer Adventszauber verbirgt. Und das teils mit tatkräftiger Unterstützung von Schüler*innen und Auszubildenden. Vielleicht lassen die 24 Adventsüberraschungen die kalte Jahreszeit etwas kurzweiliger werden. Möglicherweise verbirgt sich hinter dem einen oder anderen Kläppchen eine Anregung, die man selbst ausprobieren möchte.

Den Verfolgten mit Stolpersteinen wieder einen Namen geben

Die Projektteilnehmenden des Kolping-Berufsbildungswerks Brakel, gleichzeitig Schüler*innen des Kolping-Berufskollegs Brakel, engagierten sich bei der Verlegung von Stolpersteinen. „Ich hatte regelrecht einen Kloß im Hals.“ Berührt zeigte sich eine Brakelerin, die zur Verlegung neuer Stolpersteine – Am Gänseanger 9 und an der Warburger Straße 10 – in Brakel gekommen war. Dass die Aktion zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus zu einem würdigen Ereignis geworden war, daran hatten rund 15 Kolping-Auszubildende einen großen Anteil. Die Steinverlegung war durch das Kolping-Bildungswerk Brakel (KBBW) im Rahmen einer Projektarbeit organisiert und begleitet worden – unter der Federführung des Heimat- und Museumsvereins Brakel. Viel Lob für das Engagement ihrer Projektteilnehmenden nahmen die Verantwortlichen des KBBW und des Kolping-Berufskollegs Brakel entgegen, das sie gerne an die jungen Menschen weitergaben: „Ihre Vorträge waren eins a. Sie haben einen positiven Eindruck in Brakel hinterlassen.“